Schätzungen des Robert Koch-Instituts Berlin zu Folge, erkranken pro Jahr in der Bundesrepublik Deutschland mehr als 17000 Menschen an bösartigen Neubildungen der Niere und der ableitenden Harnwege.
Davon sind etwa zwei Drittel Männer. Etwa 4.800 Menschen versterben pro Jahr an der Nierenkrebserkrankung.
Nur selten verursacht ein Nierentumor anfänglich Beschwerden.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie bei bestimmten Symptomen frühzeitig zu Ihrem Arzt gehen.
Sollte sich aber herausstellen, dass Sie an Nierenkrebs erkrankt sind, sind Ihre Heilungschancen umso besser, je früher er entdeckt wurde.
Schieben Sie daher den Arztbesuch nicht vor sich her!

Mögliche Hinweise auf ein Nierenkarzinom sind Schmerzen im Rückenbereich, Blut im Urin (Makrohämaturie) und eine tastbare Schwellung in den Flanken.
Diese Beschwerden können auf eine bereits fortgeschrittene Erkrankung hindeuten.

Faktoren die das Erkrankungsrisiko für Nierenkrebs erhöhen:

Steigendes Lebensalter
Übergewicht
Fettreiche Ernährung
Bluthochdruck
Geringe Flüssigkeitsaufnahme
Erhöhter Alkoholkonsum
Rauchen
Schmerzmittelmissbrauch
Chronisch eingeschränkte Nierenfunktion
Zystische Nierenerkrankung


Die Basisdiagnostik umfasst folgende Untersuchungen

  • Ein ausführliches Gespräch (Anamnese)
  • Untersuchungen/ Diagnostik
  • Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des Bauchraumes und der Nieren
  • Eine Urinuntersuchung, um eine Blutbeimengung im Urin (Hämaturie) auszuschließen
  • Die Bestimmung des Kreatinin-Wertes sowie der alkalischen Phosphatase im Blut
  • Ein Blutbild und eine Blutsenkung